Erwerbsfähigkeit

Unter Erwerbsfähigkeit in der gesetzlichen Rentenversicherung versteht man die Fähigkeit eines Versicherten, eine seinen Kenntnissen und seinen körperlichen und geistigen Fähigkeiten entsprechende berufliche Tätigkeit mindestens 6 Stunden täglich auszuüben. Ist er dazu nicht in der Lage, dann ist seine Erwerbsfähigkeit gemindert. Wird in der Zukunft mit einer solchen Minderung gerechnet, gilt seine Erwerbsfähigkeit als gefährdet.

Bei Minderung oder erheblicher Gefährdung der Erwerbsfähigkeit können Leistungen zur Teilhabe der gesetzlichen Sozialversicherungsträger (z.B. der Renten- oder Krankenversicherung) gewährt werden, wenn dadurch die Erwerbsfähigkeit erhalten, wesentlich gebessert oder wiederhergestellt werden kann.

Sind Teilhabeleistungen nicht möglich oder haben sie nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt, besteht unter bestimmten Voraussetzungen ein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente.